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Medwedew besorgt um den Euro

Russland und ausländische Partner haben auf dem St. Petersburger internationalen Wirtschaftsforum bislang Verträge im Wert von rund fünf Milliarden Euro unterzeichnet.

Das teilte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Samstag in der Stadt an der Newa mit. In der Summe seien zehn russisch-französische Verträge nicht enthalten, die etwas später signiert werden sollten. „Wir sind mit unserer Arbeit zufrieden. Zum Forum kamen etwa 4000 Teilnehmer aus 100 Ländern, zugegen waren Vertreter von 700 Unternehmen. Das ist ein gutes Ergebnis“, sagte Medwedew.

Der russische Präsident wünschte der krisengeschüttelten europäischen Gemeinschaftswährung „ein schnelles Genesen“. „Wir sind besorgt um den Euro, der nicht nur die Währung der Europäischen Union ist. Er ist auch unsere Währung, weil wir ihn als eine Reservewährung nutzen.“

Der Präsident erinnerte daran, dass Russland bereits mehrmals vorgeschlagen hatte, die Zahl der Reservewährungen in der Welt zu erhöhen. „Wir gehen davon aus, dass andere Länder das verstehen, denn nicht einmal solche starken Währungen wie Dollar und Euro können die Welt vor Problemen schonen.“

Das Forum in St. Petersburg wird alle zwölf Monate durchgeführt. Das Organisationskomitee wird von der Ministerin für Wirtschaftsentwicklung Russlands, Elvira Nabiullina, geleitet. Größter Informationssponsor des Forums ist die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Quelle: de.rian.ru

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