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Archive for Juni 2010

IWF verkauft im Mai 15 Tonnen Gold

Im vergangenen Mai ist weiteres Gold aus dem IWF-Verkaufsprogramm auf den Markt gelangt. Russland baute dagegen seine Reserven weiter aus.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im vergangenen Mai seine Goldbestände um 15,25 Tonnen reduziert. Das meldet der Nachrichtendienst Reuters in Berufung auf Angaben des IWF.

Die Verkäufe sind dem aktuellen Verkaufsprogramm zuzuordnen, in dessen Rahmen sich die Organisation von insgesamt 403,3 Tonnen Gold trennen will. Mit den Erlösen sollen laut IWF-Angaben zinsgünstige Kredite an finanzschwache Länder vergeben werden.

Die bisherigen Verkäufe:

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Internet 2″ und vorgeschriebene Identifizierung fürs Surfen rücken näher

Regierungen weltweit äußern gebetsmühlenartig, dass man Bürgern “die Möglichkeit bieten wolle”, sich durch Personalausweise online zu identifizieren um eine höhere Sicherheit im Netz zu gewährleisten. Am 1. November 2010 soll beispielsweise der neue Personalausweis in Deutschland eingeführt werden, auf dem Daten digital in einem Chip gespeichert werden und der auch für eine Identifizierung im Internet (eID-Funktion) genutzt werden kann.  Wie schnell aus dem “kann” ein “muss” wird und wie durchsichtig die Argumentation hinter solchen Systemen ist, zeigen aktuelle Entwicklungen in den USA, wo nun verkündet wurde dass die Strategie der Regierung für Internetsicherheit Internet-Ausweise für Benutzer vorsieht, ohne die man schlicht keine Webseiten besuchen kann. Senator Joe Lieberman schockierte auch kürzlich mit einem Gesetzesvorschlag, der das Deaktivieren des Netzes ermöglichen soll. Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung und der Internetsicherheit soll die existierende Internet-Infrastruktur schlechtgeredet werden damit ein neues, zentral reguliertes “Internet 2″ umgesetzt werden kann. weiterlesen…

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Suchmaschine muss sich Internet-Zensur beugen

Google China: Der Rückzug vom Rückzug

Strategiewechsel im Land der Mitte: Google gibt im Streit um den unzensierten Zugang zur Websuche auf dem chinesischen Markt nach. Wegen des drohenden Verlusts der Geschäftslizenz in der Volksrepublik hebt der US-Konzern nach eigenen Angaben die Umleitung des Datenverkehrs auf die unzensierte Hongkong-Seite auf. Erst im März hatte sich Google aus dem Land zurückgezogen. In Puncto Zensur ist Peking weiterhin zu keinen Kompromissen bereit: Die Suchergebnisse unterstehen nun wieder staatlicher Kontrolle.

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PCB-Belastung: Anzeige gegen „Envio“

Bezirksregierung stellt 2. Strafanzeige gegen Entsorgungsfirma

Die Bezirksregierung Arnsberg hat am Montag (28.06.2010) eine zweite Strafanzeige gegen die Dortmunder Firma „Envio“ erstattet. Bei rund 30 Mitarbeitern wurden dramatisch hohe PCB-Werte im Blut festgestellt. Die Grünen sprechen von einem „Umweltskandal“.

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G20-Gipfel geht mit wenigen konkreten Ergebnissen zu Ende

Es war einer der teuersten Gipfel der Geschichte – aber mit eher mageren Ergebnissen. Zum Abschluss des G20-Treffens in Toronto verständigten sich die Staats- und Regierungschefs darauf, ihre Finanzen zu Sanieren, ohne jedoch das Wirtschaftswachstum zu gefährden.

Toronto/Huntsville. – Statt mit Konjunkturprogrammen auf Pump wollen die stärksten Volkswirtschaften der Erde (G20) künftig durch Schuldenabbau Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen. Bis 2013 wollen sie ihre Haushaltsdefizite halbieren. Der Anteil der Schulden an der Wirtschaftsleistung soll sich möglichst verringern.

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Bisher keine weitere „Gaza-Flotte“

Der Iran hat nach Angaben des iranischen Roten Halbmondes bislang noch kein Schiff mit Hilfsgütern für den Gazastreifen entsandt. Der Iran wollte ursprünglich zwei Schiffe mit Lebensmitteln, medizinischen Gütern und Helfern in das Palästinensergebiet schicken. Ein Sprecher der muslimischen Hilfsorganisation sagte der Nachrichtenagentur ISNA, wegen mangelnder internationaler Koordination hätten die Lieferungen den Iran noch nicht verlassen. Ein Datum stehe ebenfalls noch nicht fest.
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G20 Proteste in Toronto

Schon seit dem vergangenen Wochenende treffen sich AktivistInnen aus aller Welt in Toronto um gegen den G20 Gipfel zu protestieren.

Die kanadische Großstadt gleicht im Zentrum einer Geisterstadt, während ein Großaufgebot von Polizei aus allen Landesteilen für die Sicherheit „global leaders“ sorgt. Die Stadt hat über eine Milliarde US$ für Sicherheitsvorkehrungen ausgegeben. Mit dem Geld wurde nicht nur die komplette Innenstadt eingezäunt, sondern unter anderem auch ein kompletter künstlicher See angelegt.  Die Staats- und Regierungschefs mauern sich mal wieder ein, um vom Protest auf der Straße so wenig wie möglich mitzukriegen und auch  an den Landesgrenzen werden politisch aktive Menschen abgewiesen.

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